Arbeitsplatten aus Quarzkomposit, Keramik und Naturstein

Wer eine Küche plant, hat das Glück, alles genau nach seinen Bedürfnissen gestalten zu können. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und auch die Ansprüche an eine Küche unterscheiden sich je nach Lebenssituation. Von der Funktionalität über ergonomische Eigenschaften und die Beanspruchbarkeit geht dies bis zur farblichen Einrichtung.  

Die Arbeitsplatte ist bei allem ein zentraler Punkt. Wie breit sollte sie sein, damit alle Arbeiten problemlos erfüllt werden können? Auf welcher Höhe wird sie richtig angebracht, damit es ergonomisch ist. Welches Material passt am besten zu der geplanten Verwendung?

Heute stellen wir 3 Materialien mit ihren Eigenschaften vor. Naturstein, Quarzkomposit und Keramik.

 

Naturstein

Hier kommt ein Naturprodukt! Jedes Teil ist ein Unikat mit einzigartigem Design, wie die Natur es schuf und es ist keine industrielle Erstellung ist nötig.
Naturstein eignet sich auch zum Arbeiten, er ist größtenteils kratz- und schnittfest. Wie Stein ist es komplett wasserfest, langlebig und hat hervorragende Hygieneeigenschaften.

Im Vergleich zu industriell erstellten Platten sind Natursteinplatten jedoch vergleichsweise teuer. Auch in der Pflege ist das Material etwas aufwendiger: es ist säureanfällig und darf nur mit milden Reinigungsmitteln gereinigt werden. Darüber hinaus sollte es regelmäßig imprägniert werden. Last but not least: Stein hat ein hohes Eigengewicht, was die Planung etwas erschweren kann.

 

Quarzkomposit

Quarz ist nach Diamant einer der härtesten Grundstoffe. Durch die Verbindung mit speziellem Harz, Farbstoffen und Glasstückchen entsteht Quarzkomposit.

Das Material hat eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit und ist extrem unempfindlich gegenüber Flecken. Da das Material immer poliert werden muss, ist es in glänzender oder matter Optik erhältlich. Bei der Farbwahl ist man sehr flexibel, es können sowohl schillernde Elemente beigemischt werden aber auch gleichmäßige Farbtöne, wie reines weiß verwendet werden.

Wenn die Arbeitsplatte große Hitze aushalten soll, kommt das Material jedoch an seine Grenzen. Man sollte heiße Töpfe lieber auf einem Untersetzer abstellen.

 

 

Keramik

Was vor tausenden von Jahren mit brüchigen Tontöpfen begann, hat sich bis heute zu einem hochfesten und langlebigen Hightech-Gemisch entwickelt, das neben der Zahntechnik sogar für Bremsscheiben verwendet wird. Im Einsatz als Arbeitsplatte überzeugt es die meisten bereits durch die elegante Optik.

Keramik hat hervorragende Hygieneeigenschaften und ist pflegeleicht. Durch die Herstellungsweise bei hohen Temperaturen ist das Material schnittfest und auch extrem hitzebeständig. Beständig ist Keramik auch gegen Säuren und muss dafür nicht einmal imprägniert werden. Erhältlich in allen Farben und erhältlich als Vollguss lässt das Material eigentlich keine Wünsche offen. Oder?

Tatsächlich gibt es zwei kleine Einschränkungen: da die Platte am Stück in einem Ofen gebrannt werden muss, gibt es bei 3 Metern Länge und 1,5 Metern Breite eine Grenze. Danach wird eine Trennkante sichtbar sein. Des weiteren ist das   Material sehr hochpreisig. Aufgrund der aufwändigen Herstellung bewegen wir uns hier tatsächlich m höchsten Preissegment.

 

 

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